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Buerobedarf finanzieren

Das wichtigste Verbrauchsgut für Firmen jeder Art sind wohl die Büromaterialien.

Zugegeben, bei den produzierenden Unternehmen wird auch das Material für die Produkte sehr häufig bestellt. Doch schaut man sich grundsätzlich in Deutschlands Unternehmen um, benötigen nur einige Firmen Mehl, nur einige Firmen Stahl, nur einige Firmen Stoffe, um ihre Produkte herzustellen. Schreibwaren hingegen braucht jedes Unternehmen. Das liegt ganz einfach daran, dass jedes Unternehmen Rechnungen bekommt, Rechnungen schreiben muss usw. Ein Büro ist also unabdingbar.
Jetzt stellt sich natürlich für einige die Frage, was will man im Büro schon finanzieren? Sowohl das Kopierpapier, als auch die Tackernadeln und Büroklammern dürften ja wohl noch aus eigenen Gewinnen bezahlt werden können. Doch es gibt eben auch hier größere Anschaffungen, die von Zeit zu Zeit notwendig werden. Da wäre der neue Kopierer, der schon einige Funktionen erfüllen muss, ein neuer Laserdrucker oder auch die Büroeinrichtung, um nur einige zu nennen.
Grundsätzlich hat man dabei zwei verschiedene Möglichkeiten, um diese Waren zu finanzieren. Die eine Variante ist die klassische Finanzierung auf Kredit. Monatlich werden hierbei Raten abbezahlt, bis der Kopierer oder Drucker abbezahlt sind. Die andere Variante ist das Leasing. Dabei mietet man den jeweiligen Gegenstand nur. Das heißt, der Leasinggeber kümmert sich häufig noch um die Wartung und Pflege der Geräte, sodass man für diesen Service nicht zusätzlich aufkommen muss. Zudem sind die monatlichen Raten, die beim Leasing anfallen, oft sehr viel geringer, als bei der Ratenzahlung auf Kredit. Abgesehen davon können die Leasingraten von Unternehmen auch steuerlich abgesetzt werden.
Grundsätzlich gibt es also schon einige Möglichkeiten, bei denen auch der oft als billig verschrieene Bürobedarf finanziert werden kann und muss. Trotzdem sollte man eine solche Finanzierung generell genau abwägen. Denn durch die zusätzlich anfallenden Zinsen bei eben dieser Finanzierung kann es auch schnell dazu kommen, dass der neue Drucker oder Kopierer doch deutlich teurer ausfällt, als ursprünglich im Budget vorgesehen. Dann kann man mit Hilfe dieses Finanzkaufs auch schnell einmal einen Verlust erwirtschaften, der die gesamte Bilanz beeinträchtigen kann.

Sandra Müller
vz(at)hub-eisenach.de

Artikel geschrieben von Daniel Keppler

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